CHRONIK

 

Als 1949 der heutige Verein unter dem Namen Verein für Körperpflege gegründet wurde, mußten die Sportler noch mit einfachen und wenigen Sport­geräte auskommen. Michael Kolb, ein Mitbegründer des Vereins, stiftete eine Ringermatte und eine Hantel. So konnte die sportliche Laufbahn des RSC beginnen, und es wurden in den ersten 10 Jahren beachtliche Leistungen vollbracht. 1959 wurde das 10-jährige Bestehen dieses jungen Vereines von der Bevölkerung Schönaus ganz groß gefeiert. Höhepunkt dieser Veranstaltung war die Weihe der Vereinsfahne. Geeignete Räume zum trainieren und für die Wettkämpfe waren auch zu dieser Zeit noch nicht vorhanden. In der alten Bunkerhalle und sogar im Freien wurden Sportveranstaltungen ausgetragen. Erst viel später konnte der Verein seinen Trainingsbetrieb im Siedlerheim aufnehmen.
Das Vereinsgeschehen ging auch beim RSC Schönau auf und ab, bei den Gewicht­hebern ebenso wie bei den Ringern. Es war nicht immer leicht den Verein zusammen­zuhalten. Doch Dank dem Einsatz verantwortungsbewußter und sportbegeisterter Mitglieder hat man es immer wieder geschafft. Von den verantwortlichen Vorstands­mitgliedern gehört auch heute noch viel Idealismus dazu, den Verein durch seine Höhen und Tiefen zu führen.
Als man 1969 das 20-jährige Jubiläum feiern konnte, waren schon erfahrene Übungs­leiter und Trainer vorhanden, unter deren Anleitung die Sportler zielstrebig trainierten. Maßgeblich in dieser Zeit ist hier die Arbeit von Engelbert Friedel zu erwähnen, der mit sehr viel Einsatz dem RSC zur Seite stand.
Bei beiden Sportarten- Ringen und Gewichtheben- spielte der RSC Schönau vorerst eine große Rolle und machte es den anderen Vereinen nicht leicht. Die Ringer stiegen dann 1962 in die Landesliga auf, die Arbeit von Trainer Paul Hagner hatte sich gelohnt. In den darauffolgenden Jahren hatten RSC-Ringer immer ein Wörtchen mitzureden. Natürlich gab es immer mal Probleme, doch der Sport­geist und die Kameradschaft hielten diese Abteilung zusammen. Es zeigte sich, daß dies zu weiteren Erfolgen führte. 1987 wurde die Ringer Mann­schaft Kreismeister, ebenso 1988. Und endlich 1989, im Jubiläumsjahr, stieg die Staffel wieder in die Landesliga auf. Das gesteckte Ziel war erreicht. Es soll noch erwähnt werden, daß in den Anfängen dieser Abteilung H. Denu (Landestrainer) und Josef Schorr sehr viel Freizeit und Arbeit investierten. Die Arbeit in der Ringer-Jugend wurde schon immer sehr intensiv betrieben. Anfang 1982 holte sich die C-Jugend bei den Kreismeisterschaften, die in Schönau stattfanden, den ersehnten Titel. Das war für Trainer Willi Hamberger und Abteilungsleiter Erwin Hamberger, die schon sehr lange mit dem Verein, bzw. der Ringerabteilung verwachsen sind, der Beweis, daß monatelange Arbeit nicht um­sonst war. Es gehört viel dazu eine Jugendmannschaft zu solch einem Erfolg zu führen.
Die Gewichtheber hatten eine stete Aufwärtsentwicklung zu \erzeichnen. Auf Kreis- und Verbandsebene holten diese Kraftsportler zahlreiche Meistertitel. Und dann schaffte man 1960 den Kreismeistertitel und stieg in die Landesliga auf. 1962 gelang dann sogar der Aufstieg in die Oberliga und die Jugend-Gewicht­heber-Staffel gewann die Nordbadische Meisterschaft, unter Regie von Fritz Adelmann.
Nach dem Abstieg in die Kreisklasse, erfolgte 1980 der Wiederaufstieg in die Landesliga. 1984 gelang Ihnen dann wiederum der Aufstieg in die Oberliga.
Aus der neu gegründeten Freizeit- und-Fitnessabteilung entstand 1985 die Kraft­dreikampf-Abteilung. Heidi Münch erkämpfte sich hier mehrere Deutsche-Europa--und Weltmeisterschaftstitel. Zudem wurden die Frauen Deutscher Mannschafts­meister. Aus vereinsinternen Gründen wurde die Abteilung vom RSC aufgelöst und gründete deshalb einen neuen Verein.
Im Jahr 1998 wurde die Aerobic-Abteilung ins Leben gerufen, welche sich sich sehr gut entwickelt. Hier wird von der Übungsleiterin, Frau Brenner nach den neuesten sportlichen Erkenntnissen mit viel Begeisterung trainiert.
Die Ringerabteilung forciert verstärkt die Schüler- und-Jugendarbeit. Hier konnte man schon zahlreiche Schüler für den Ringkampfsport begeistern. Damit wird die Zukunft und das Fortbestehen des Ringkampsports in unserem Verein gesichert. Für das Jubiläumsjahr wünscht sich die gesamte Vorstandschaft endlich den lang ersehnten Mannschaftsmeistertitel in der Landesliga und den Aufsteig in die Verbandsliga.
Begleitend zu diesen Sportereignissen führt der RSC alljährlich den Volkswander­tag durch. Zudem findet auch das beliebte Lampionfest einmal im Jahr mit Tanz-und Unterhaltung im Saal des Siedlerheimes statt. Zudem wird die Winterfeier ebenfalls im Saal des Siedlerheimes mit großem Erfolg von Jahr zu Jahr veran­staltet.
Es hat sich also sehr viel getan in der 50-jährigen Geschichte des RSC-Schönau. Dies wäre alles nicht möglich gewesen ohne den Einsatz der Trainer, Abteilungs­leiter, der Vorsitzenden, bzw. der Vorstandschaft.
Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern, die dem Verein immer zur Seite standen und die Treue hielten